Okt 24

Hattingen, 2008, Von Nina Estermann


Seit über 20 Jahren ist Sir Jesse Lee Davis als Sänger auf den Bühnen der Welt unterwegs.Nebenbei arbeitet er mit Jugendlichen. Seine Botschaft: Respekt und Toleranz für ein friedliches Miteinander

Auf der Bühne steht Sir Jesse Lee Davis immer im Mittelpunkt. Bei der Session Possible im Hattinger Henrichs ist er bereits Stammgast. Sein stimmlichen Talent beweist er mit seinen eigenen Versionen von Hits aller Stilrichtungen, von Robbie Williams bis Rammstein.

Davis lebt mit seiner Frau in Gevelsberg. Wenn er nicht gerade als Sänger auf der Bühne steht (zum Beispiel als Mitglied der Magic Platters) oder als Produzent anderen Künstlern den letzten Schliff verpasst, kümmert er sich gern um Jugendliche.

Im Rahmen der “Woche für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt” Ende Januar in seiner Wahlheimat Gevelsberg entwickelte er gemeinsam mit 13-bis 17-Jährigen ein Lied, das von ihrer Situation handelt. In einem Bochum-Stiepeler Musikstudio wurde das Stück eingespielt und auf CD gebrannt. “We Are The Children” - “Wir sind die Kinder”, lautet der Titel des Stücks, in dem Wünsche und Sorgen der Kinder thematisiert werden. Die Botschaft: Respekt und Toleranz. “Den Titel haben wir ausgewählt, um die Erwachsenen darauf aufmerksam zu machen, dass sich etwas ändern muss”, erzählt Davis.

Gewalt, Drogenmissbrauch, Rassismus - Themen, die Kinder weltweit betreffen. “Mein Ziel war es, dass die Kinder sich der Gewalt in der Gesellschaft bewusst werden”, sagt der Sänger. Die Arbeit mit den Jugendlichen aus verschiedenen weiterführenden Schulen war für den 43-Jährigen kein Problem. Im Gegenteil: Er könnte sich gut vorstellen, das Projekt auch in anderen Städten anzubieten.

Musik ist Davis’ Sprache. Und so ging es beim Projekt nicht nur ums Singen, sondern auch um die Philosophie hinter der Musik. “Ich zeige ihnen die Gemeinsamkeiten von allen Musikrichtungen.” Die Jugendlichen finden den Vertretungslehrer prima. “In ihren Augen bin ich keine Autorität, sondern cool, weil ich Musiker bin.” Sogar die Scheu vor der englischen Sprache legen die Schüler für ihn ab und parlieren zweisprachig mit ihrem neuen Lebenslehrer.

Okt 24

Aktionstag für Tennisspieler im Rollstuhl
Lünen, 29.04.2008
 

Waltrop. Auf der Tennis-Ranch Elmenhorst fand am 26. April die Charity-Veranstaltung “Breakchance” statt. Dort ging es um Tennis spielende Rollstuhlfahrer, für die sich viele Stars einsetzten.
Die Charity wurde an erster Stelle von Christoph Kellermann organisiert, aber auch Tim Richter half mit. Die Schirmherrin ist Regina Isecke. Der Sinn der Veranstaltung war, für die vielen Kosten, die für die Rollstuhlfahrer entstehen, zu sammeln. Deshalb zögerten viele Stars erst gar nicht bei der Anfrage, ob sie sich beteiligen möchten - wie zum Beispiel Tanja Sczewczenko, Igor Dolgatschew und Juliette Menke von “Alles was zählt”, Sarah Ulrich und Kathleen Fiedler von “Unter uns” und Fußballspieler wie Markus Brzenska und Dennis Grote.
Das Programm begann mit einer Begrüßungsrede von Christoph Kellermann. Im Mittelpunkt standen natürlich immer die Rollstuhlfahrer, wovon einige auch schon viele Preise gewonnen haben. Dann kamen auch noch die Stars auf den Platz, die auch Rollstuhl fahren mussten, was ihnen sehr schwer fiel. Deshalb gaben sie lieber viele Autogramme, vor allem Igor musste viel schreiben. Als Nächstes folgten noch Tennisspiele auf dem Platz und auf dem neu errichteten Beach-Tennis-Platz.
Nach weiteren Unterhaltungsvorstellungen von Sängern wie Sir Jesse Lee Davis mit seinem Backgroundchor mit dem Charity-Song “We are the children”, Tänzern und einer Versteigerung, wo unter anderem signierte T-Shirts und Bälle von den Stars zur Verfügung gestellt wurden, war der Abend auch schon wieder vorbei und alle kehrten mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause zurück. Vor allem die Rollstuhlfahrer. Michelle und Madeleine Bergemann, Klasse 8d, OHR

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